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Zauberflöte

 

Eine NEUE Zauberflöte?

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Die Ruhrnachrichten schreiben über René Jacobs Neueinspielung der "Zauberflöte":

Diese „'Zauberflöte' war mit besonderer Spannung erwartet worden, sitzt doch gerade diese Oper allen Theaterbesuchern so fest im Ohr, dass jedes Experiment mit ihrer Musik als Frevel erscheinen muss. Und für Experimente ist Jacobs berühmt-berüchtigt. Mit historischer Aufführungspraxis hat das sehr wenig zu tun. Aber die nimmt der Maestro auch nicht mehr für sich in Anspruch, zumindest nicht im orthodoxen Sinn. Im Booklet erklärt er seine „Zauberflöte“ zum „Hörspiel“ und bekennt sich zu lustvoll-subjektiver Spielerei.Und danach klingt es auch! Unvorstellbar, dass Mozart bei einer seiner Live-Premieren ein so ausgetüfteltes Dirigat wie das von Jacobs hinbekommen hätte. Der Komponist kam der Legende nach erst Stunden vor der Vorstellung mit den letzten Noten angerannt, er hielt nichts von endlosen Proben und klagte (etwa in der Provinzhauptstadt Prag) über ungeschickte Sänger, die ihre Partien nicht sofort vom Blatt singen konnten."

Bemerkenswert an dieser Aufnahme ist beinahe alles. Die herausragende Qualität der Solisten, die nicht nur schön singen, sondern ihre Rollen glaubhaft und lebendig verkörpern. Ein ganz und gar mitsprechendes und mitdenkendes Orchester. Und nicht zuletzt die Bedeutung, die den Rezitativen zugemessen wird. Wie in einem Hörspiel entstehen echte Gespräche, die den Hörer davon abhalten, bis zur nächsten Arie wegzuhören.

Ohne Worte

Wolfgang Amadeus Mozart, Zauberflöte
Dirigent: René Jacobs, Solisten:
Daniel Behle, Marlis Petersen, Anna-Kristiina Kaappola, Sunhae Im, Kurt Atzesberger
Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor

Erschienen bei: Harmonia Mundi, 2009


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Die Zauberflöte mit James Levine

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"Die Zauberflöte", wohl eines der populärsten Werke der Welt.

Einspielungen dieser Mozartschen Oper gibt es wie Sand am Meer. Schwierig zu besetzen ist diese Oper, denn von den Solopartien hatte Mozart schauspielerisch wie sängerisch ganz bestimmte Vorstellungen.

Es gehört zu den Legenden rund um die Zauberflöte, dass die Oper gleich ein Erfolg war. Eine Stütze findet sich in dem Brief Mozarts vom 7.Oktober: „(Die Oper) .... war voll wie allzeit. Das Duetto 'Mann und Weib' und das Glöckchenspiel im ersten Ackt wurde wie gewöhnlich wiederhollet – auch im 2ten Ackt das knaben Terzett – was mich aber am meisten freuet, ist, der stille beifall! (…)“. Allein im Oktober 1791 wurde die Oper in Wien noch zwanzig Mal gespielt. Im November 1792 behauptete Schikaneder, die Zauberflöte bereits das 100. Mal auf die Bühne zu bringen. Belegt sind bis dahin jedoch nur 83 Aufführungen. In dem Wiener Vorstadttheater wurde die Inszenierung bis zum 6. Mai 1801 insgesamt 223-mal zur Aufführung gebracht.

Wie auch immer es gewesen sein mag. Eine Aufnahme, die solide, wenn auch nicht bahnbrechend ist, ist bei RCA erschienen. Es dirigiert James Levine (ein Mozart-Kenner), es spielen die Wiener Philharmoniker, die Konzertvereinigung Wien, und die Solisten sind: Ileana Cotrubas (einsame Spitze), José van Dam, Christian Boesch und Eric Tappy.

Einfach mal reinhören, es lohnt sich!

Kraftvoll und locker zugleich

Wolfgang Amadeus Mozart, Zauberflöte
Dirigent: James Levine, Solisten:
Martti Talvela, Ileana Cotrubas, Jose van Dam, Eric Tappy

Wiener Philharmoniker, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Erschienen bei: RCA, 1980

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