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Wolfgang Amadeus Mozart

 

Krönungsmesse à la Amerika

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"Sie wissen, bester Freund, wie mir Salzburg verhasst ist! Salzburg ist kein Ort für mein Talent." Mit Händen und Füßen sträubt sich Mozart – doch es hilft nichts. Nachdem die große Reise nach Mannheim und Paris gescheitert ist, bleibt ihm nur eins: die Rückkehr nach Salzburg in den verhassten Dienst beim Fürst-Erzbischof Colloredo. "Ich schwöre Ihnen bey meiner Ehre, dass ich Salzburg und die Einwohner nicht leiden kann; mir ist ihre Sprache, ihre Lebensart ganz unerträglich!", notiert Mozart weiter in einem Brief.

Erst recht der Erzbischof selbst ist ihm unerträglich: der Erzlümmel, wie Mozart ihn nennt. Der zahlt seinem aufsässigen Hoforganisten 450 Gulden im Monat und bekommt dafür frische Kompositionen. Im Februar 1779 bewirbt sich Mozart um diesen zweitklassigen Posten in einer zweitklassigen Residenzstadt. Einen Monat später liefert er pflichtgemäß eine neue Messe – eine erstklassige, versteht sich, gehalten in C-Dur, mit Beinamen "Krönungsmesse".

Und dass James Levine sich dieser Messe annimmt mag verwundern, ist doch Levine nicht unbedingt ein Dirigent, welcher sich die letzten Jahrzehnte um sakrale Musik des 18. Jahrhunderts gekümmert hat, geschweige denn um historische Aufführungspraxis. Doch das Ergebnis ist beachtlich.

Verwundert wunderbar

Wolfgang Amadeus Mozart, Messe C-Dur, KV 317
Dirigent: James Levine, Solisten: Sylvia McNair, Delores Ziegler, Hans Peter Blochwitz, Andreas Schmidt

Berliner Philharmoniker, RIAS Kammerchor Berlin
Erschienen bei: Deutsche Grammophon, 1991

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Auch die Deutsche Kammerphilharmonie kann es

Mozart

Auf der Durchreise von Salzburg nach Wien ergab sich im Oktober 1783 für Mozart die Möglichkeit, in Linz eine Akademie zu veranstalten. Zu diesem Anlass komponierte er in nur vier Tagen seine "Linzer Sinfonie". In ihr ist der Einfluss Joseph Haydns allgegenwärtig. So verwendet Mozart hier erstmals, dem Vorbild Haydns folgend, die langsame Einleitung, deren vollstimmige Fanfare ihr festliches Pathos und Gewicht verleiht. Die für den zweiten Satz ungewöhnliche Dramatik resultiert aus der Besetzung mit Trompeten und Pauken sowie aus dem geheimnisvoll aufsteigenden Bassmotiv und den Akzenten der Bläser. Das prächtige Menuett und sein Trio folgen der vorgegebenen dreiteiligen Form; reizvoll ist der Dialog zwischen Oboe und Fagott im ländlerartigen Trio. Das Finale besitzt munteren Schwung, der über die strenge formale Durcharbeitung als Sonatensatz hinwegtäuscht.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mausert sich in jüngster Zeit immer wieder mehr und mehr zum "Experten" für Mozart. Dass dem Orchester ein von der historischen Aufführungspraxis bewanderter Dirigent wie Thomas Hengelbrock beisteht versteht sich fast von selbst. Und dennoch: Man unterschätze niemals die kleineren Ensembles und ihre Präzision insbesondere bei der Interpretation von Werken, welcher wir meine doch schon par coeur zu kennen. Jedesmal entsteht aufs neue ein kleines "Hör"wunder.

Makellos

Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Nr. 36 "Linzer", KV 425
Dirigent: Thomas Hengelbrock

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Erschienen bei: IPPNW, 1995

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Eine NEUE Zauberflöte?

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Die Ruhrnachrichten schreiben über René Jacobs Neueinspielung der "Zauberflöte":

Diese „'Zauberflöte' war mit besonderer Spannung erwartet worden, sitzt doch gerade diese Oper allen Theaterbesuchern so fest im Ohr, dass jedes Experiment mit ihrer Musik als Frevel erscheinen muss. Und für Experimente ist Jacobs berühmt-berüchtigt. Mit historischer Aufführungspraxis hat das sehr wenig zu tun. Aber die nimmt der Maestro auch nicht mehr für sich in Anspruch, zumindest nicht im orthodoxen Sinn. Im Booklet erklärt er seine „Zauberflöte“ zum „Hörspiel“ und bekennt sich zu lustvoll-subjektiver Spielerei.Und danach klingt es auch! Unvorstellbar, dass Mozart bei einer seiner Live-Premieren ein so ausgetüfteltes Dirigat wie das von Jacobs hinbekommen hätte. Der Komponist kam der Legende nach erst Stunden vor der Vorstellung mit den letzten Noten angerannt, er hielt nichts von endlosen Proben und klagte (etwa in der Provinzhauptstadt Prag) über ungeschickte Sänger, die ihre Partien nicht sofort vom Blatt singen konnten."

Bemerkenswert an dieser Aufnahme ist beinahe alles. Die herausragende Qualität der Solisten, die nicht nur schön singen, sondern ihre Rollen glaubhaft und lebendig verkörpern. Ein ganz und gar mitsprechendes und mitdenkendes Orchester. Und nicht zuletzt die Bedeutung, die den Rezitativen zugemessen wird. Wie in einem Hörspiel entstehen echte Gespräche, die den Hörer davon abhalten, bis zur nächsten Arie wegzuhören.

Ohne Worte

Wolfgang Amadeus Mozart, Zauberflöte
Dirigent: René Jacobs, Solisten:
Daniel Behle, Marlis Petersen, Anna-Kristiina Kaappola, Sunhae Im, Kurt Atzesberger
Akademie für Alte Musik Berlin, RIAS Kammerchor

Erschienen bei: Harmonia Mundi, 2009


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Mozart in Bestleistung

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Zubin Mehta gehört neben Lorin Maazel, Nikolaus Harnoncourt, Kurt Masur und Herbert Blomstedt zu den ganz großen Dirigenten des 21. Jahrhunderts. Und er ist ein Mann für das Große, nichts ist ihm zu schwierig. So teilte er sich abseits seiner Oper- und Konzertdirigate nicht nur mit James Levine immer aufs Neue die diversen Konzerte der drei Tenöre Pavarotti-Domingo-Carreras, nein, erst vor kurzem engagierte er sich wieder für die Rettung der Wälder in Indien mit einem Benefizkonzert mit der Staatskapelle Berlin, zu welcher er auch eine lange Berufsbeziehung pflegt. "Ich gehöre der Religionsgemeinschaft der Parsen an, die auf Zarathustra zurückgeht. Wir verehren die Elemente und beten für eine saubere Erde, klares Wasser und reine Luft. Das ist Teil unserer Lebensphilosophie. Ich bin in Indien aufgewachsen und habe dort viel Schmutz gesehen. Seit meiner Jugend bemühe ich mich, etwas dagegen zu tun. Als mich Musiker der Staatskapelle fragten, ob ich das Benefizkonzert leiten würde, habe ich voller Freude zugesagt."

Mozarts Musik ist auch etwas Großes und daher genau richtig für Mehta. Und dass er Mozart liebt schimmert beim Hören seines "Nozze" durch. Die Tempo werden nie gähnend langweilig, der Rhythmus ist pregnant, frisch und voller Elan, die Führung der Sängerschar harmoniert an jeder Ecke.

"Le Nozze di Figaro" bleibt und ist eine Standpauke für die Liebe. In dieser Opera buffa hat sie alle fest im Griff. Cherubino liebt die Gräfin, die Gräfin liebt den Grafen, der Graf will Susanna, Susanna liebt Figaro, Figaro liebt Susanna und dann sind da noch Marcellina und Bartolo. Soweit alles klar? Wenn nicht, dann reinhören.

Wenig Steigerung möglich

Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro
Dirigent: Zubin Mehta, Solisten:
Lucio Gallo, Karita Mattila, Michele Pertusi, Marie McLaughlin
Maggio Musicale Fiorentino Orchestra & Choir

Erschienen bei: Sony Music, 1992

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Beste "Don Giovanni" Gesamteinspielung!

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Am 9. August 2010 ist es soweit - Salzburg und seine Festspiele bekommen einen neuen "Don Giovanni". Claus Guth ist für die Regie zuständig, und die Spannung steigt, insbesondere weil das Kulturpublikum noch die "Lohengrin"-Lesart in Erinnerung hat, die Guth an der Wiener Staatsoper diesen Sommer sehr schlechte Karten bescherte.

Was die Interpreten in Salzburg betrifft, wird es bestimmt im Großen und Ganzen eine solide Sache sein. Aber übertreffen wird es die Gesamteinspielung von Lorin Maazel nicht, welche 1979 entstanden ist und inzwischen bei Sony auf CD erhältlich ist.

Gut, Cesare Siepi ist leider nicht als "Don Giovanni" vertreten, aber dennoch: es gibt nichts besseres als diese Interpretation.

Für alle Nicht-Insider zu Beginn die Besetzung: Lorin Maazel steht am Pult, im Graben ist das Orchester der Pariser Oper.

Edda Moser singt Donna Anna. Zur Person: Moser studierte Gesang am Berliner Konservatorium bei Hermann Weissenborn und Gerty König. Von 1962 bis 1963 war sie am Würzburger Stadttheater engagiert, danach in Hagen und Bielefeld. 1968 sang sie in Salzburg unter Herbert von Karajan die Wellgunde in Wagners Der Ring des Nibelungen. Bevor sie zur Wiener Staatsoper wechselte, gehörte sie 1968 bis 1971 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Herbert von Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera New York, wo sie einen spektakulären Einstand als Königin der Nacht feierte. Ihr Debüt war in Wagners Rheingold. An der MET sang sie danach unter anderem in Neuproduktionen von Die Entführung aus dem Serail, Händels Rinaldo und als Donna Anna in Don Giovanni. Noch 1995 debütierte Edda Moser als Küsterin in Janáčeks Oper Jenůfa an der Bonner Oper.

Ruggero Raimondi singt Don Giovanni. Zur Person: Raimondi studierte in Mailand und Rom und debütierte 1964 in Spoleto als Colline in La Bohème. 1968 debütierte er an der Mailänder Scala und 1970 an der Metropolitan Opera. Raimondi, der als Nachfolger Cesare Siepis gilt, wird seit 30 Jahren international als einer der größten seines Fachs angesehen, insbesondere als Interpret von Werken Wolfgang Amadeus Mozarts und Giuseppe Verdis. Durch seine zahlreichen Auftritte in Opernverfilmungen (als Don Giovanni unter der Regie Joseph Loseys, als Escamillo (Carmen) unter Francesco Rosi, als Boris Godunow unter Andrzej Żuławski, als Scarpia (Tosca) unter Benoît Jacquot...) wurde er auch einem breiteren Publikum bekannt.

Kiri Te Kanawa (siehe Bild) singt Donna Elvira. Zur Person: Kiri Te Kanawa ist eine Neuseeländerin mit irischer Mutter und Māori-Vater, die als Adoptivkind in der Familie Te Kanawa aufwuchs, in der der Vater ebenfalls Māori und die Mutter ebenfalls irischer Abstammung war. Bei ihrer Schwester erhielt Kiri Te Kanawa ersten Gesangsunterricht in Auckland. Einige Jahre später gewann sie im australischen Melbourne einen Gesangswettbewerb und konnte daraufhin zum Gesangsstudium nach London reisen. Ihre erste kleinere Rolle erhielt sie in London in der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. 1969 sang sie ihren ersten Hauptrollenpart: die Elena in Gioachino Rossinis La donna del lago. Ihr Debüt am Royal Opera House in Covent Garden gab sie 1970 als Xenia in Boris Godunow. Im Laufe der nächsten Jahre sang sie an allen großen Opernbühnen der Welt. Ihr Metropolitan-Opera-Debüt kam 1974 durch die Erkrankung der Sängerin Teresa Stratas zustande. Innerhalb von nur wenigen Stunden musste sie sich auf die Rolle der Desdemona in Giuseppe Verdis Otello vorbereiten. Auch als Liedinterpretin machte sich Te Kanawa einen Namen. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Lieder von Henry Purcell genauso wie von Richard Strauss oder Franz Liszt. Auf der Hochzeit von Prinz Charles und Prinzessin Diana sang sie 1981 in der Saint Paul’s Cathedral in London. 1984 wurde sie auch einem breiteren Publikum über die Grenzen der Oper hinweg bekannt, als Leonard Bernstein sie für die Rolle der Maria bei seiner einzigen Studioeinspielung der West Side Story besetzte. Jose Carreras sang die Rolle des Tony an ihrer Seite. Bernstein besetzte das Orchester mit Jazzmusikern und wählte die - seiner Meinung nach - besten Stimmen für die Rollen des Musicals aus. Über die Schallplattenaufnahme entstand ein sehenswerter Dokumentarfilm.

Brilliant - alles. Te Kanawa und Raimondi sind die tops dieser Einspielung, ebenso die Interpretation von Lorin Maazel. Will man sich mit Don Giovanni beschäftigten, oder vor der kommenden Salzburger Premiere eine sehr gute Aufnahme hören, so kaufe man sich diese CD. Ein "must"!

Besser geht es nicht

Wolfgang Amadeus Mozart, Don Giovanni
Dirigent: Lorin Maazel, Solisten:
Ruggero Raimondi, Teresa Berganza, Kiri te Kanawa, Edda Moser, Jose van Dam

Orchestre de l'Opéra National de Paris, Choeur de l'Opéra National de Paris
Erschienen bei: Sony Music, 1979

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Cesare Siepi ist tot

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Der weltberühmte italienische Bassbariton Cesare Siepi ist am 5. Juli im Alter von 87 Jahren verstorben. An der Wiener Staatsoper sang er 11 verschiedene Partien in 171 Vorstellungen - unter anderem 44 Mal seine Paraderolle, die Titelpartie in Mozarts "Don Giovanni".

Aber nicht nur Don Giovanni hat es ihm angetan, überhaupt lag seiner Stimme Mozarts Oeuvre besonders gut - und dies ist bei Bassbaritonen selten der Fall. Was Renato Bruson für Verdi ist, ist Leo Nucci für Puccini - und Cesare Siepi für Mozart.

Eine CD, die es wahrscheinlich nur noch antiquarisch gibt, aber welche unbedingt zur eigenen CD-Sammlung gehören sollte, ist die Gesamtaufnahme von "Le Nozze di Figaro" mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Erich Kleiber (Vater von Carlos Kleiber), erschienen im Label Alto. Siepi - und hoffentlich haben ihn einige von uns damals live erlebt und erinnern sich jetzt - zieht alle Register, ist mühelos mit den Lastern und Freuden des Herzensbuben Figaro verwoben, ja eins. Siepis gesangliche Mitstreiter auf dieser CD sind übrigens u.a. die einmalige Lisa della Casa und Hilde Güden.

Zurück zu "Don Giovanni", in der Tat sein Steckenpferd. Die Rolle passte ihm nicht nur gesanglich, nein: Siepi war ein Beau von einem Sänger, und somit - insofern Don Giovanni wirklich ansehbar war - auch körperlich genau dieser Partie entsprechend. Hier ist jüngst bei Decca Heritage die Gesamtaufnahme herausgekommen. Es ist ein Hörgenuss für jeden Mozartianer, eine Sternstunde der Musik. Das deutsche Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' schreibt bezüglich der Neuaufnahme: "Eine Aufnahme für die einsame Insel. Und eine, über deren Neuveröffentlichung man dankbar sein darf. Denn im Wust lizenzfreier Mitschnitte schießt heute die Zahl der historischen Klassik-Aufnahmen dermaßen ins Kraut, dass sich selbst Fachleute nicht mehr auskennen. Alles gibt's billiger; doch das Gute herauszufinden, bedarf einer stärkeren Vorsortierung denn je."


 


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Riccardo Muti: Die Liebe der Wiener Philharmoniker

Christophwillibaldgluck

Vorab eine große Leistung, die man dem Dirigenten Riccardo Muti in der Tat zusprechen muss: Er hat es in den achtziger Jahren verstanden - als es neben ihm noch zig andere renommierte Dirigenten gab - sich einen Namen zu machen, sich ein Repertoire zu erarbeiten, sowohl in der Oper wie im Konzertfach. Heute zählt er dadurch selbstverständlich zu den "alten Hasen" und sind wir froh, dass wir ihn haben.

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