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William Christie

 

Messiah "für die Ewigkeit" mit Christie

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Eine Aufnahme "Für die Ewigkeit" betitelte einst der Tagesspiegel Berlin die Interpretation William Christies von Georg Friedrich Händels "Messiah".

In der Tat beeindruckend ist die Aufnahme, zweifelsohne. Großen Wert legt Christie auf die Behandlung des Generalbasses, somit auch der Generalbaßgruppe (Celli, Cembalo) - wie im übrigen so oft, wenn Christie Händel unter die Fittiche nimmt. Und genau dadurch haben wir zwar einerseits die Leichtigkeit und Sinnlichkeit der Händelschen Musik verteten, andererseits ist jedoch ebenso ständig das Fundament präsent, auf welchem Händel seine Harmonien aufbaut: ein kunstvoll gestalteter Generalbaß, brilliant auskomponiert und stützend zur Melodie eines jeden Stücks, ganz nach der Pflicht der damaligen (barocken) Zeit.

Noch ein letztes Bravo in Richtung Tempi. Diese sind durchwegs sorgfältig gewählt, dem Text und dem Ausdruck der Melodie stets zu Diensten (Beispiele dafür sind die Arie "Rejoice Greatly, O Daughter Of Zion" oder der Chor "For Unto Us A Child Is Born".

"Für die Ewigkeit" ist nicht übertrieben.


Georg Friedrich Händel, Messiah, HWV 56
Les Arts Florissants, Les Arts Florissants Choir
Dirigent: William Christie, Interpreten:
Barbara Schlick, Sandrine Piau, Andreas Scholl, Mark Padmore
Erschienen bei: HM, 1993

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Händels Oratorien: Semele

Semele

Fono Forum schreibt über die Händelaufführungen von "Semele" im Opernhaus Zürich im Jahr 2009: "Klar, im Zentrum der Aufführung steht Cecilia Bartoli. Und live ist die Bartoli halt viel spritziger als auf ihren CDs. Sie ist großartig bei Laune und bei Stimme, und das rekordverdächtig in ihrem hochpathetischen Ausbruch im dritten Akt, wo sie Zeus Kenntnis davon gibt, dass sie nichts weniger als alles haben wolle. Wie da die Koloraturen aus ihrer Kehle rollen! Eine Sternstunde zum Händel-Jahr, zu der William Christie, das Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten sowie das restliche Ensemble entscheidend beitragen."

Diese Oratorium - das auch als Oper gelten könnte - ist ein Gipfel in Händels Schaffen. Zwar wurde es nach seiner Uraufführung nicht mehr oft aufgeführt, aber in wenigen Oratorien kann man Händels Gespür für Dramatik und Auflösung der Dramatik so nachspüren.

Inzwischen gibt es eine DVD dieses Werkes, entstanden 2009 in Zürich, erschienen bei Decca. Es dirigiert der wohl größte Händelspezialist William Christie, und Bartoli ist in der Titelpartie zu sehen.

Auch hier gilt: kaufen, kaufen, kaufen! Und: im Theater an der Wien im September 2010 "Semele" mit Cecilia Bartoli anschauen.

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"Semele" im Theater an der Wien

Christie

Mit Spannung werden im September 2010 die fünf "Semele"-Aufführungen im Theater an der Wien erwartet. Und dazu wird keine geringere als Cecilia Bartoli die Titelpartie singen, William Christie wird das Oratorium dirigieren, musikalisch unterstützen wird ihn dabei das Orchester Les Arts Florissants.

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