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Placido Domingo

 

Tosca III

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Erste Sahne, vom musikalischen, Dirigat und der Solistenbesetzung ist der Film "Tosca", welcher auch am 10. Juli 2010 im Rahmen von Wien-Event auf dem Wiener Rathausplatz bei freiem Eintritt gezeigt wurde.

Dieser Film, welcher inzwischen als Doppelcd oder auch als DVD erhältlich ist, wurde 1992 in Rom gedreht und sprengt alle Superlative. Alles, was man jeh von einer Interpretation einer "Tosca" erwarten kann, steckt hier drin.

Die Besetzungsliste liest sich wie die Thronliste der englischen Könige: Mario singt Placido Domingo. Der Politiker Scarpia bekommt durch Ruggero Raimondi seine Stimme verliehen. Tosca interpretiert Catherine Malfitano. Am Pult steht Zubin Mehta, es spielt das Orchester und der Chor des italienischen Senders RAI.

Raimondi interpretiert Scarpia wie wenn es um sein eigenes Leben geht, oder vielleicht einmal gegangen ist. Er verschmilzt geradezu mit der bösen Natur. Malfitano braucht sich nicht hinter Callas verstecken, im Gegenteil. Ihre Leistung mit ihrer Tosca wird lange noch unerreicht bleiben, vom schauspielerischen her, noch mehr vom gesanglichen.

Die CD ist bei Teldec erschienen, die DVD bei Warner.

Bleibt nur noch: Viel Vergnügen!!!


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Tosca I

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"Tosca" gehört seit Jahrzehnten zu den meistgespielten Opern der Welt. Ein riesen Erfolg, auch wenn für den Urheber des Werkes - Giacomo Puccini - nur noch posthum zu geniessen.

Was ist es, was an dieser Geschichte so zieht? Wohl die Dramatik, die wahre und tiefe Liebe der Tosca zu ihrem Mario. Eine Liebe, die auch bis in den Tod führt, ja sogar bis hin zum Mord. Tosca wird immer wieder in ihrer Liebe zu Mario gestört, durch Scarpia, den einflussreichen Politiker Roms. Er ahnt nicht, wie sehr sie ihn hasst, will er doch nur seine Liebe zu ihr erwidert haben - mehr nicht. Er ahnt es wahrscheinlich erst, als er lebensgefährlich von Tosca mit einem Brieföffner verletzt wird, zu Boden sinkt und stirbt.

Placido Domingo hat die Rolle das Mario wohl bis heute am besten verkörpert. Es geht einem in Fleisch und Blut über, wie er die Szene "E buona mia la Tosca" interpretiert oder die Arie "E lucevan le stelle".

Eine sehr  zu empfehlende Aufnahme ist einst bei EMI erschienen. Seine Partnerin als Tosca ist Renata Scotto. Kein Abstrich ist bei ihr zu machen, sie hat wahrhaftig eine Puccini-Stimme, ganz im Gegensatz zu Maria Callas, wie wir in einem weiteren blog besprechen werden. Der Bösewicht Scarpia wird durch Renato Bruson vertreten. Sehr profund, sehr tief, rachelüstern. 

James Levine dirigiert das Philharmonia Orchestra, der Mann, welcher seiner Zeit an der Met mit dieser fantastischen Oper debütierte. Ein orchestraler Genuss!

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Placido Domingo auf den Spuren Pavarottis

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Die Musikwelt hielt den Atem an, als vor einigen Wochen einer der letzten großen Tenöre dieses Erdballs an Darmkrebs erkrankte. Doch mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt. Placido Domingo hat die notwendige Operation sehr gut überstanden und ist auf dem besten Weg der Genesung. Schon Ende Juni 2010 steht er wieder mit einer Wagneroper am Dirigierpult der Los Angeles Opera.

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