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Leonard Bernstein

 

Leonard Bernstein und der Paukenschlag

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Auch bei der Deutschen Grammophon erschienen ist eine CD mit Leonard Bernstein und den Haydn-Symphonien Nr. 88, 92 und 94 (letztere ist jene "mit dem Paukenschlag").

Leonard Bernstein geht etwas anders als Karajan an die Sache ran. Bernstein liebte Haydn neben Mahler über alles und für ihn scheint Haydn nichts als pure Freude und Wonne. Die Ecksätze der Paukenschlagsymphonie sind rasant, rasch, nicht hektisch, aber mit viel Feuer versehen. Die Streicher werden bei Bernstein mehr hervorgehoben, als bei Karajan. Insbesondere beim 2. Satz ist dies hörbar, wie filigran - vielleicht auch ein wenig übertrieben - Bernstein mit den Streichern umgeht. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht die Berliner Philharmoniker spielen, sondern die Wiener Philharmoniker, die eben gerade durch ihren "Streicherteppich" weltberühmt und auch einmalig sind.

Bernstein war hoch angesehen als Dirigent zahlreicher Konzerte mit weltbekannten Orchestern, vor allem als (wohlgemerkt erster US-amerikanischer) Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra (1958–1969), und als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bis zu seinem Tode 1990. Doch nicht nur sein musikalischer Genius, sondern auch sein von Emotionen geprägter Charakter waren hervorstechend. Sein Repertoire umfasste sowohl klassische wie avantgardistische Werke; insbesondere das Werk Gustav Mahlers fand seine Beachtung und Bewunderung. Daneben wurde er auch als Komponist bekannt durch Werke wie das Musical "West Side Story" wie auch als Pianist und Lehrer. Er komponierte drei Sinfonien, zwei Opern, fünf Musicals sowie zahlreiche andere musikalische Werke.


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