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Jonas Kaufmann

 

Jonas Kaufmann - ein Mann für alle Fächer

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Es ist die gleiche Geschichte wie im blog von Diana Damrau, nur geht es dieses Mal nicht um Soprane, die gesucht werden, sondern um Tenöre. Jahrelang war Ebbe in Deutschland. Die Italiener, die Spanier, die Bulgaren, ja selbst die Franzosen und Amerikaner hatten mehr an Super-Tenören zu bieten, als das Land, das immer noch seinem Kaliber Rudolf Schock hinterhertrauert (und dies zurecht).

Als Jonas Kaufmann 1994 in Saarbrücken gesungen hat, hat die Öffentlichkeit noch geschlafen, die Medien waren mit anderen unwichtigen Dingen beschäftigt. Hier, nahe der französischen Grenze, hat für Kaufmann alles begonnen. Im Jahr 2000 hatte kein geringerer als Alexander Pereira den Riecher, dass dieser Mann mehr kann, als auf drittklassigen Bühnen irgendwelche Nebenrollen zu singen und nahm Kaufmann in sein Förderprogramm am Opernhaus Zürich auf.

Und heute? Ist er der gefeiertste aller Tenöre. Keiner beherrscht wirklich mühelos soviel Fächer, Gattungen und Rollen, wie Jonas Kaufmann. Er ist einfach ein Naturtalent. Deutschland hat endlich wieder einen Tenor, hurra!

Hurra auch bezüglich einer bei Decca Records herausgekommenen DVD, die Kaufmann in der Titelpartie der Wagneroper "Lohengrin" zeigt. Wunderbar, mehr braucht man nicht sagen. Man ist ohne Worte, wenn man sich vor Augen und zu Gehör führt, wie Kaufmann seine Rollen interpretiert. Kann Oper schöner sein?

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