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Klassik von J.S. Bach bis Luigi Nono und mehr 
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Daniel Barenboim

 

Bruckner Te Deum

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Die Aufarbeitung Anton Bruckners bezüglich seines Lebens und bezüglich seines Werkes läßt bis heute sehr zu wünschen übrig. Wir kennen seine Sinfonien, sein geistliches Werk und darüber wiederum ein paar nicht unwichtige Dinge.

Was wir wissen ist beispielsweise, dass seine Sinfonien eine Herausforderung für jeden Dirigenten sind, insbesondere auch, weil Bruckner fast zu jeder Sinfonie mehrere Fassungen geschrieben hat. Was wir auch wissen ist, dass sein Oeuvre geistlicher Musik vom Tonumfang her eine Herausforderung für jeden Chor und jeden Solisten ist.

Daniel Barenboim schafft mit dem New York Philharmonic Orchestra und dem New York Philharmonic Choir das Unmögliche: Er gibt Bruckners Te Deum, das rein objektiv eher statisch wirkt, Eleganz und doch bewahrt er gleichzeitig eine sinnliche Form, dem Habitus des Werkes und seines Zweckes angepaßt. Besonders im Teil "Aeterna fac cum sanctis tuis" ist dies deutlich zu hören. Aber auch im letzten Teil "In te, Domine, speravi" scheint nichts aufdringlich abdirgiert, sondern fein säuberlich ausdirigiert.

Ein Plus der CD ist, dass Barenboim sich abseits des Te Deums auch der Messe in e-Moll und f-Moll angenommen hat.

Bruckner in New York

Anton Bruckner, Te Deum
Dirigent: Daniel Barenboim, Solisten: Anne Pashley, Birgit Finnilä, Robert Tear, Don Garrard
New York Philharmonic Orchestra, New York Philharmonic Choir

Erschienen bei: EMI, 1969


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Barenboim und Beethoven: DVD Erlebnis

Barenboim

Daniel Barenboim ist eine Institution geworden. Ob Musikdirektor, Dirigent, Solist (Klavier) oder Gründer von Orchestern (East Western Divan): Was Barenboim anpackt, gelingt.

Auch eine Institution ist Barenboim hinsichtlich seiner persönlichen fast schon lebenslangen Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethoven und seinem Oeuvre. Kaum jemand hat soviel Beethoven dirigiert, wie selbst gespielt und man hat stets den Eindruck, dass Barenboim immer wieder Neues in Beethovens Werk entdeckt, Dinge, die wieder einmal anders interpretiert werden können. "Schon in den 50ziger Jahren habe ich begonnen Beethovens Klavierkonzerte zu interpretieren", so Daniel Barenboim in einem Interview."Es ist stets eine riesen Freude und eine lange abenteuerliche Reise in das Land Beethoven'scher Tonkunst."

Aus dem Jahr 2007 stammt die Einspielung aller Klavierkonzerte Beethovens, interpretiert von Daniel Barenboim, begleitet von der Staatskapelle Berlin. Ein Hörerlebnis der besonderen Art.

Beethoven klar und deutlich

Ludwig van Beethoven, Klavierkonzerte 1-5, op.15, op.19, op.37, op.58, op.73
Dirigent: Daniel Barenboim, Solist: Daniel Barenboim
Staatskapelle Berlin

Erschienen bei: EuroArts, 2007


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