Staatskapelle Dresden, bestes Orchester der Welt?
Die Staatskapelle Dresden zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Orchester der Welt. Gegründet wurde der sagenumwogene Klangkörper schon im Jahr 1548 von Moritz von Sachsen und ist wohl der einzigste auf der Welt, der seit damals durchgehend musiziert hat und ganz gleich in welcher Epoche stets zu den besten zählte.
Gibt es Gründe? Ja, besonders jenen, dass die Staatskapelle Dresden - wir kein Orchester der Welt - die beste Bläserformation - in der Tat - aller Zeiten hat. Die Presse schrieb nach den Wiener Maikonzerten der Staatskapelle, welche 2010 im Musikverein unter der Leitung von Christian Thielemann stattgefunden haben: "Der Jubel war nach dem Strauss'schen 'Zarathustra' und Wagners 'Meister-singer'-Vorspiel schier grenzenlos." Ja, je mehr man darüber nachdenkt, je mehr man die aktuelle Tour des Orchesters studiert, je mehr man in die Vergangenheit schaut und Stück für Stück herausfindet, dass alles, was die Staatskapelle Dresden in die Hand nimmt in musikalisches Gold verwandelt wurde (und wird), desto mehr drängt sich die Tatsache auf, es ist das beste Orchester der Welt, das wir zur Zeit haben. Einmalig ist das Konzert, welches Ende März 2010 von Mitteldeutschen Rundfunk in Koproduktion mit Arthaus Musik aufgenommen wurde. Kein geringer als Zubin Mehta dirigiert, Thomas Quastoff erweist Gustav Mahler mit den "Kindertotenliedern" auf wundersame Weise die Ehre. Das opus 90 von Richard Strauss ist nie klarer da gewesen und in den letzten 50 Jahren mit Sicherheit nie deutlicher gelesen worden, als von Zubin Mehta und dem Orchester. Das Orchester live kann man am besten in Dresden erleben, am Ort seiner Geburt. Die Termine sind am besten via der Website der Semperoper Dresden einlesbar.
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