Nonobach http://nonobach.posterous.com Klassik von J.S. Bach bis Luigi Nono und mehr posterous.com Tue, 12 Apr 2011 04:42:00 -0700 Schubert auch bei bei Frans Brüggen beliebt http://nonobach.posterous.com/schubert-auch-bei-bei-frans-bruggen-beliebt http://nonobach.posterous.com/schubert-auch-bei-bei-frans-bruggen-beliebt

Franz_schubert_kuppelwieser

 

Entgegen aller Behauptungen und auch selbst bei großem Lob für die Einspielung von Dirigent Jonathan Nott und seinen wirklich perfekten Bambergern muss für die Frans Bruggen Aufnahme der Schubertschen C-Dur Sinfonie (die "Große") eine Lanze gebrochen werden: Niemals zuvor klang Schubert auf CD so frisch, leicht, aber auch eckig und markant, wie hier. Die Wiener Philharmoniker unter Muti wirken hingegen etwas flächiger und verschwommener. Darüber hinaus rast Muti, wie so oft, dem Orchester mit seinem Ferrari-Tempo davon.

In der Sinfonie selbst ist ausser meisterlicher musikalischer gereifter Technik des Komponisten Leben in allen Fasern, Kolorit bis in die feinste Abstufung, Bedeutung überall,
schärfster Ausdruck des Einzelnen, und über das Ganze eine Romantik ausgegossen, wie man sie von Franz Schubert kennt.

Die Entstehungszeit der Großen C-Dur-Sinfonie lag lange im Dunkeln. Auf der Titelseite des Manuskripts ist die Jahreszahl „1828“ angegeben, Schuberts Todesjahr. Bereits im Jahr 1825 hat Schubert nachweislich in der Sommerfrische in Gmunden und später in Bad Gastein an einer Sinfonie in C-Dur gearbeitet. Doch war es jene C-Dur Sinfonie, von welcher hier die Rede ist? Erst Ende der 70er gilt es als bewiesen, dass der Autograph nachträglich auf 1828 datiert wurde.

Tolle Leistung von Brüggen

Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8 (9) in C-Dur, die "Große"
Dirigent: Frans Brüggen

Orchestra of the 18th Century
Erschienen bei: Decca, 1992

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