Nonobach http://nonobach.posterous.com Klassik von J.S. Bach bis Luigi Nono und mehr posterous.com Sun, 25 Jul 2010 10:44:00 -0700 Otto Klemperer: die beste Zauberflöteneinspielung! http://nonobach.posterous.com/otto-klemperer-die-beste-zauberfloteneinspiel http://nonobach.posterous.com/otto-klemperer-die-beste-zauberfloteneinspiel

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Es ist schwierig, ein finales Urteil zu fällen, wenn es um eine "beste" Einspielung eines Werkes geht. Es ist insofern so schwierig, weil Musik doch immer wieder subjektiv ist, in der Interpretation, wie auch in Hörweise, oder auch bezüglich des Musizierens - alles ist subjektiv.

"Die Zauberflöte" gehört zu den meist eingespielten Werken überhaupt, jedoch eine Interpretation, welche 1964 eingespielt wurde und welche es inzwischen bei EMI auf CD gibt, ist einfach unübertrefflich: Otto Klemperer und das Philharmonia Orchestra, als Tamino Nicolai Gedda (heldenhaft und jugendhaft schön gesungen), als Pamina Gundula Janowitz (bezaubernd und betörend), als Königin der Nacht Lucia Popp (unvergesslich) und unter den drei Damen war damals auch schon Christa Ludwig.

Das Orchester spielt famos, wäre es doch immer so. Klemperer spielte die "Zauberflöte" übrigens ohne Dialoge - klingt anders, aber klingt gut!


 

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Sun, 11 Jul 2010 04:03:00 -0700 Tosca I http://nonobach.posterous.com/tosca-i http://nonobach.posterous.com/tosca-i

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"Tosca" gehört seit Jahrzehnten zu den meistgespielten Opern der Welt. Ein riesen Erfolg, auch wenn für den Urheber des Werkes - Giacomo Puccini - nur noch posthum zu geniessen.

Was ist es, was an dieser Geschichte so zieht? Wohl die Dramatik, die wahre und tiefe Liebe der Tosca zu ihrem Mario. Eine Liebe, die auch bis in den Tod führt, ja sogar bis hin zum Mord. Tosca wird immer wieder in ihrer Liebe zu Mario gestört, durch Scarpia, den einflussreichen Politiker Roms. Er ahnt nicht, wie sehr sie ihn hasst, will er doch nur seine Liebe zu ihr erwidert haben - mehr nicht. Er ahnt es wahrscheinlich erst, als er lebensgefährlich von Tosca mit einem Brieföffner verletzt wird, zu Boden sinkt und stirbt.

Placido Domingo hat die Rolle das Mario wohl bis heute am besten verkörpert. Es geht einem in Fleisch und Blut über, wie er die Szene "E buona mia la Tosca" interpretiert oder die Arie "E lucevan le stelle".

Eine sehr  zu empfehlende Aufnahme ist einst bei EMI erschienen. Seine Partnerin als Tosca ist Renata Scotto. Kein Abstrich ist bei ihr zu machen, sie hat wahrhaftig eine Puccini-Stimme, ganz im Gegensatz zu Maria Callas, wie wir in einem weiteren blog besprechen werden. Der Bösewicht Scarpia wird durch Renato Bruson vertreten. Sehr profund, sehr tief, rachelüstern. 

James Levine dirigiert das Philharmonia Orchestra, der Mann, welcher seiner Zeit an der Met mit dieser fantastischen Oper debütierte. Ein orchestraler Genuss!

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