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Feuerwerksmusik von G.F.Händel mit Le Concert Spirituel

Handel

Georg Friedrich Händel ist ein Meister der Tonverrückungen, der Modulationen. Keiner wie er hat Rhythmus so kongenial mit Melos verbunden und schließlich so vielfältig in sein eigenes Werk hinein komponiert.

Die "Feuerwerksmusik" ist vom Aufbau her eine ganz gewöhnliche Orchestersuite. Kein anderes Werk des instrumentalen Barockzeitalters hat wohl in den letzten Jahren derart viele Interpretationsansätze hervorgerufen, wie dieses Oeuvre des Maestro aus Halle.

Hervé Niquet hat sich famos und brilliant eine 'Massenbesetzung' ausgedacht, was Händel mit Sicherheit gefallen würde, da er einst bei der Uraufführung des Werkes nicht soviel Musiker zur Verfügung gehabt hat. 26 Oboen, 15 Flöten, 12 Fagotte, 2 Kontrafagotte, 9 Naturtrompeten, 9 Naturhörner, 20 Violinen, 8 Violen, 8 Celli und 6 Bässe sind das Ergebnis.

Und auch wenn man jetzt denken könnte, dass das erschlagen mag, ist dem nicht so. Die vorliegende Einspielung mit Le Concert Spirituel kann eindeutig als Referenzeinspielung angesehen werden.

Bravo zum Mut

Georg Friedrich Händel, Feuerwerksmusik, HWV 351
Le Concert Spirituel
Dirigent: Hervé Niquet
Erschienen bei: Glossa, 2002

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