Die Amerikaner haben es drauf: Händel in höchster Spielkultur!
Martin Pearlman, der künstlerische Leiter und Dirigent des Boston Baroque, kann sich glücklich schätzen: Er arbeitet mit wahren Barock- und Klassikspezialisten zusammen, allesamt sehr musikalisch und für jede Materie begeisterungsfähig noch dazu.
Die Aufnahme der Händelschen "Feuerwerksmusik" in jedem Fall ist grandios: majestätisch, ehrfürchtig, ein genialer Basso Continuo (vor allem mit Gefühl vorgetragen) - was will man mehr. 1973 wurde von Pearlman das Ensemble "Boston Baroque" gegründet. 2003 kamen die Musikerinnen und Musiker zum ersten Mal mit einer Tour nach Europa, u.a. war Georg Friedrich Händels "Messiah" mit im Gepäck. In nahezu allen Städten, welche eine Aufführung erleben durften, gab es standing ovations. Das Musikmagazin Fanfare urteilt: " (...) Boston Baroque ist eines der ersten Ensembles der Welt mit historischer Aufführungspraxis gewesen." Bis der Klangkörper nach Europa wieder einmal kommt, wird es noch 1-2 Jahre dauern. Es ist halt trotz aller Qualität immer eine Frage des Geldes, insbesondere, was das Reisen angeht.Händel vorbildhaft gemacht Georg Friedrich Händel, Feuerwerksmusik, HWV 351Boston Baroque
Dirigent: Martin Pearlman
Erschienen bei: Telarc, 2002
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