Nonobach

Klassik von J.S. Bach bis Luigi Nono und mehr 

Le Nozze di Figaro mit Muti

Riccardo_muti

Bei EMI Classics sind einst alle Da Ponte Opern gemeinsam in einem Gesamtalbum auf CD erschienen. Es spielen wieder die Wiener Philharmoniker, aber dieses Mal steht Riccardo Muti am Pult, jener Dirigent, den die Musikwelt als den Mozartmann feiert (er sich selbst übrigens leider auch).

Ja es gibt eine Mozart-Muti-Manie, die nicht verständlich ist. Der Wiener Kurier schreibt über das 2010 schon stattgefundene Abschlusskonzert der Wiener Festwochen, welches von Riccardo Muti und den Wiener Philharmonikern gestaltet wurde: "Denn Muti und die Wiener Philharmoniker sind bekanntlich ein Herz und Seele, was dazu führt, dass sämtliche Musiker für Muti alles geben und dem Maestro jeden Wunsch von den Augen ablesen."

Das mag alles schön und gut sein, nichtsdesto trotz sind seine Tempi, auch bei der EMI-Aufnahme, zu schnell, zu verworren, die Bläser viel zu stark hevorgenommen und man wundert sich - wie schon einst, als er auch "Le Nozze" vor einigen Jahren wieder in Wien gab - wie alle Sänger seinen Angaben wohl hinterherkommen, ohne aus dem Takt zu stolpern. Das ist vielleicht die einzige Leistung, die der Sängerschar (insbesondere der wunderbaren Mozartstimme Kathleen Battle) auf dieser CD zuzuschreiben ist.

Nein: So nicht, Herr Muti!

Hinterlegt in  //   Kathleen Battle   Riccardo Muti  
Per email 

Kommentare [0]

Le Nozze di Figaro mit Karajan

Cotruba1

Auch wenn Harnoncourt der beste Mozartkenner unserer Zeit ist, eine der besten CD-Aufnahmen, bei Decca Records erschienen, ist die folgende "Le Nozze di Figaro"-Interpretation von Herbert von Karajan.

Sagenhaft, wie die Ouvertüre beginnt. Gab es die Wiener Philharmoniker je besser mit Mozart? Viel Schwung, viel Energie und die Heiterkeit, die Mozart in jede Note hineingibt. Ileana Cotrubas als Susanna und Figaro, von José van Dam gesungen: beiden gehört auf dieser CD wohl die Show schlechthin. Beide leben ihre Rollen aus, bis zum letzten.

Ja, man kommt ins Schwelgen, wenn man über diese Aufnahme spricht. Manche meinen sogar, diese Aufnahme ist bis heute unerreicht, weil sie von allen "Le Nozze"-Interpretationen jene ist, die am ausgwogensten in den Stimmen ist, aber auch im Orchesterpart.

Herbert von Karajan hatte Mozarts Figaro bereits 1950 für EMI aufgenommen, damals allerdings ohne die wichtigen Secco-Rezitative. Hier haben wir nun die Vollendung: Die Wiener Philharmoniker sind bei dieser Aufnahme aus dem Jahre 1978 bestens disponiert und in allen Gruppen hervorragend besetzt.

Ein "must" für jedes CD-Regal, ob Mozartfan, oder nicht.

Hinterlegt in  //   Herbert von Karajan   Ileana Cotrubas   José van Dam   Wiener Philharmoniker  
Per email 

Kommentare [0]

Le Nozze di Figaro mit Harnoncourt

Salzburg

Ab jetzt wird wohl die heißeste Diskussionsrunde um Musik einsetzen, der Name Mozart und seine Werke bergen immer (schon zu seinen Lebzeiten) grossen Zündstoff.

Der Anlass, sich Mozart und seine Operninterpretationen vorzunehmen, ist wohl kein geringerer, als dass in wenigen Tagen Salzburg zum Erdmittelpunkt des musikklassischen Lebens wird, und dies für vier Wochen.

Auch Mozart steht 2010, wie kann es anders sein, wieder im Mittelpunkt mit der Oper "Don Giovanni" (wir erinnern uns an einen der besten Giovannis überhaupt, Cesare Siepi, siehe blog vorher). Claus Guth, der vor wenigen Wochen mit seiner "Lohengrin"-Lesart an der Wiener Staatsoper baden ging, wird inszenieren. Die Titelpartie singt Christopher Maltman.

"Le Nozze die Figaro" ist für fast jede Sängerin und jeden Sänger eine Hürde, über die man springen muss, ganz gleich ob man später ins dramatische oder lyrische Fach geht, denn die Crux ist, dass Mozart für fast alle Stimmlagen operal etwas geschrieben hat.

Nikolaus Harnoncourt zählt zu den besten Mozartkennern unserer Zeit. Und dies hört man, musikalisch gibt es viel Raum, Luft, aber gleichzeitig lebt eben auch alles, wie ein Organismus. Wir reden von der Aufnahme, die 2007 als CD und als DVD bei der Deutschen Grammophon erschienen ist, von jener Aufführung, mit der Salzburg damals als Susanna Anna Netrebko verpflichtet hat, Christine Schäfer als Cherubino, Bo Skovhus als Graf, Dorothea Röschmann als Gräfin und Ildebrando d'Arcangelo als Figaro.

Machen wir es kurz: Schäfer ist die beste, d'Arcangelo einmalig, genauso wie Bo Skovhus und Röschmann.

Was Anna Netrebko betrifft: die Schauspielerei gelang ihr ganz gut, doch - wie immer - ihre Manier "ich kann eh alles" hat sich leider mit ihrer Interpretation der Susanna nicht durchgesetzt.

Per email 

Kommentare [0]

Freischütz III

Br-online-publikation-ab-05-20

Eine "Freischütz"-Aufnahme muss doch noch hier erwähnt werden. Erschienen ist sie 2005 bei der Deutschen Grammophon. Dirigent ist Eugen Jochum, einer der großen deutschen Dirigenten der 70er und 80er Jahre, international wohl durch seine hervorragende Anton Bruckner-Interpretationen bekannt geworden.

Gesanglich - und damit sind erstmals die Solostimmen gemeint - ist der "Freischütz" für einen Tenor oder einen Sopran wohl eine Herausforderung. "Der Freischütz", das ist nicht irgendein billiges Singspiel, hier geht es um wenn überhaupt die erste deutsche romantische Oper in großen Aufzügen. Aber auch der Bassbariton, in Gestalt Kaspars, hat einige kaprizöse Noten zu singen, man denke nur an die Arie "Hier, im irdischen Jammertal" oder "Schweig, damit dich niemand warnt".

Aber zum zweiten ist diese Oper eine große Herausforderung für den Chor. Eugen Jochum musiziert hier mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks einsame Spitze. Von der Artikulation kann man alles verstehen, selbst bei schnellen oder sehr rhythmisch veranlagten Tempi. Die besten Beispiele für eine erstklassige Chorpartie sind der Anfangschor "Viktoria! Viktoria!" oder auch "Schaut, o Schaut" im dritten Akt.

Hinterlegt in  //   Chor des Bayerischen Rundfunks   Eugen Jochum   Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks  
Per email 

Kommentare [0]

Freischütz II

6a00d834ff890853ef00e54f2a6734

"Der Freischütz" war von Anfang an ein großer Erfolg. In seinem Tagebuch notierte Weber nach der Uraufführung am 18. Juni 1821: "Abends als erste Oper im neuen Schauspielhause "Der Freischütz". Wurde mit dem unglaublichsten Enthusiasmus aufgenommen. Ouvertüre und Volkslied da capo verlangt, überhaupt von 17 Musikstücken 14 lärmend applaudirt, alles ging aber auch vortrefflich und sang mit Liebe; ich wurde herausgerufen und nahm Mad. Seidler und Mlle. Eunicke mit heraus, da ich der andern nicht habhaft werden konnte. Gedichte und Kränze flogen. Soli deo gloria."

Die Oper traf (wie schon im Kleiber-blog erwähnt) den Nerv der Zeit. Die Aristokratie verlor langsam aber sicher an Bedeutung und seit der Französischen Revolution keimte in Europa der Demokratisierungsprozess.

Dass das Theater an der Wien in Wien unlängst mit seinem "Freischütz" unbedingt eine neue Lesart haben wollte (obwohl diese gar nicht von Nöten ist, da wir bis heute viele Mängel an Demokratie haben), muss wohl nicht verstanden werden. Die Kleine Zeitung schrieb zurecht: "Nur höflichen Beifall erntete Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky für seine erste Opernregie, Carl Maria von Webers "Freischütz" im Theater an der Wien."

Bevor man sich also unfähige Regien ansieht, kauft man sich am besten eine CD und hört sich diese geniale Musik genial interpretiert an.

Gesagt getan, man besorge sich die 2009 bei Decca Records erschienene Gesamtaufnahme, auch mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die Leitung hat kein geringerer als Sir Colin Davis, ein Meister der Tempi, ein Beherrscher der musikalischen Welt des 19. Jahrhunderts. Max wird bei dieser Aufnahme von Francisco Araiza verkörpert - sehr schön. Wie schade, dass seine Stimme die letzten Jahre aufgrund seiner persönlichen Schicksalsschläge so gelitten hat.

Der wunderbare Dirigent Sir Colin Davis ist jetzt im Sommer bei den österreichischen Festspielen in Grafenegg zu bewundern!

Hinterlegt in  //   Carl Maria von Weber   Der Freischütz   Francisco Araiza   Sir Colin Davis   Sächsische Staatskapelle Dresden  
Per email 

Kommentare [0]

Carlos Kleiber und die Staatskapelle Dresden: Webers "Freischütz"

Kleiber

Wie dankbar können wir sein, dass wir wenigstens ein paar Eindrücke heute auf CD haben (sollten wir nicht live dabei gewesen sein), was für ein Magier der Dirigent Carlos Kleiber war, wie sehr er egal mit welchem Klangkörper jedes Mal ein musikalisches Spitzenergebnis geliefert hat.

Ein erstes Zeugnis, dass hier vorgestellt sei, ist die bei der Deutschen Grammophon erschienene CD "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber. Kleiber musiziert hier gemeinsam mit dem derzeit besten Orchester der Welt, der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Wunderbar, und endlich einmal begreift ein Dirigent, dass es beim "Freischütz" nicht um Landidylle geht, um eine kleine Sorge, namentlich dass der arme Max nicht unter die Haube kommt. Nein: Kleiber begreift (wie von Weber es wollte) den "Freischütz" als Spiegelung der problemvollen Gesellschaft der damaligen von Weber'schen Zeit und setzt dies eins zu eins musikalisch um.

Kleiber trat nie als eitler Selbstdarsteller ans Pult, sein Interpretationsstil lebte nicht von Extravaganz sondern von einer geradezu besessenen Hingabe an die Werke. Man kann von Kleibers Schallplattenaufnahmen anhören, welche man will und wird immer ein Orchester hören, dass sich gemeinsam mit seinem Dirigenten verzehrt für ein expressiven Phrasierungsbogen, für ein geheimnisvolles Pianissimo oder eine packende Artikulation.

Wer "Freischütz" noch nicht kennt, wem Kleiber überhaupt nichts sagt, aber wer Klassik liebt, der/die solle bitte morgen ins CD-Geschäft und sich diese Aufnahme gönnen.

Hinterlegt in  //   Carlos Kleiber   Sächsische Staatskapelle Dresden  
Per email 

Kommentare [0]

Tosca IV

Pappano-4

Eine letzte CD-Aufnahme von "Tosca" sei besonders hervorgehoben. Bei EMI ist sie erschienen, eine Gesamtaufnahme mit Angela Gheorghiu und Roberto Alagna. Das Ergebnis: sehr gut!

Angela Gheorghiu und Roberto Alagna sind sowohl stimmlich als auch darstellerisch sehr überzeugend in ihren Partien. Angela Gheorghiu als Tosca gestaltet jeden Ton und jede Phrase emotional ausdrucksstark. Technisch bereitet ihr die Partie keinerlei Schwierigkeiten, wenngleich man sich in der tiefen Lage hin und wieder mehr Volumen wünschen würde (wie es bei Malfitano der Fall ist).

Um seinen Cavaradossi möglichst dramatisch zu gestalten färbt der sonst eher helle Tenor Roberto Alagna die Töne der Mittellage dunkel, was interpretatorisch sicherlich sehr wirkungsvoll, für die Höhe jedoch manchmal problematisch ist.

Als Paar harmonieren Angela Gheorghiu und Roberto Alagna ausgezeichnet, beide beseelt und ausdrucksstark im Gesang, ohne manieriert zu wirken, wenngleich Gheorghius Stimme runder und geschmeidiger klingt als die ihres Gatten.

Das Orchestra of The Royal Opera House unter der Leitung von Antonio Pappano musiziert durchweg überzeugend, was sich vor allem auf das rhythmisch lebendige Spiel und den ausgewogenen Orchesterklang zurückführen lässt. Schon in der Orchestereinleitung kann man sich von den rhythmischen und klanglichen Qualitäten des Orchesters überzeugen. Gerade die Bläser klingen sehr kompakt, ohne dabei die Streicher zuzudecken. Antonio Pappanos Tempowahl ist wunderbar, wirkt nie gehetzt oder durchgepeitscht.

Eine fesselnde (englische) Interpretation!

Hinterlegt in  //   Angela Gheorghiu   Antonio Pappano   Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden   Roberto Alagna  
Per email 

Kommentare [1]

Tosca III

512ps9t6wpl

Erste Sahne, vom musikalischen, Dirigat und der Solistenbesetzung ist der Film "Tosca", welcher auch am 10. Juli 2010 im Rahmen von Wien-Event auf dem Wiener Rathausplatz bei freiem Eintritt gezeigt wurde.

Dieser Film, welcher inzwischen als Doppelcd oder auch als DVD erhältlich ist, wurde 1992 in Rom gedreht und sprengt alle Superlative. Alles, was man jeh von einer Interpretation einer "Tosca" erwarten kann, steckt hier drin.

Die Besetzungsliste liest sich wie die Thronliste der englischen Könige: Mario singt Placido Domingo. Der Politiker Scarpia bekommt durch Ruggero Raimondi seine Stimme verliehen. Tosca interpretiert Catherine Malfitano. Am Pult steht Zubin Mehta, es spielt das Orchester und der Chor des italienischen Senders RAI.

Raimondi interpretiert Scarpia wie wenn es um sein eigenes Leben geht, oder vielleicht einmal gegangen ist. Er verschmilzt geradezu mit der bösen Natur. Malfitano braucht sich nicht hinter Callas verstecken, im Gegenteil. Ihre Leistung mit ihrer Tosca wird lange noch unerreicht bleiben, vom schauspielerischen her, noch mehr vom gesanglichen.

Die CD ist bei Teldec erschienen, die DVD bei Warner.

Bleibt nur noch: Viel Vergnügen!!!


Hinterlegt in  //   Catherine Malfitano   Placido Domingo   Ruggero Raimondi   Zubin Mehta  
Per email 

Kommentare [1]

Tosca II

Mariacallascallas

Eine andere "Tosca" bekommen wir mit dem Liebespaar Maria Callas und Giuseppe di Stefano geliefert, auch bei EMI erschienen. Callas sang 1965 (als Endpunkt ihrer Karriere) zum letzten Mal die Partie der Tosca in London.

Man kann streiten und bestimmt - ja mit großer Sicherheit - passte zu Callas, zur ihrer Person an sich die Liebesdramatik der Tosca. Calles konnte allgemein diese Dramatiken so gut schauspielern, dass keine Sängerin ihrer Zeit ihr das Wasser reichen konnte.

"Presto! Su Mario", die letzte Tosca-Szene in der Oper birgt aber zuviel Frauengeschrei. Bis auf den letzten Spitzton findet sich hier wenig gut gesungenes, eher nur dahingesungenes. Hingegen sphärisch und spitzenklasse gestaltet Callas die berühmte Arie "Vissi d'arte" oder auch die Arie/Szene "Ed io venivo a lui tutta dogliosa", gemeinsam im Duett mit Scarpia.

Ein Rückblick: Maria Callas wird am 2.12.1923 in New York als Tochter griechischer Einwanderer geboren. Den Namen Kalogeropoulos läßt der Vater in Amerika in "Callas" vereinfachen. 1937 kehrt sie mit der Mutter nach Griechenland zurück, die Eltern haben sich getrennt. Dort nimmt Callas in Athen Gesangsunterricht bei Eliva de Hidalgo. 1938 debütiert Callas als Santuzza, 1940 - in ihrer Hochzeit eine ihrer Glanzpartien - als Tosca, beide Male an der Athener Oper.

Hinterlegt in  //   Giuseppe di Stefano   Maria Callas   Tosca  
Per email 

Kommentare [0]

Tosca I

Tosca_01_dw_kultur_321209g

"Tosca" gehört seit Jahrzehnten zu den meistgespielten Opern der Welt. Ein riesen Erfolg, auch wenn für den Urheber des Werkes - Giacomo Puccini - nur noch posthum zu geniessen.

Was ist es, was an dieser Geschichte so zieht? Wohl die Dramatik, die wahre und tiefe Liebe der Tosca zu ihrem Mario. Eine Liebe, die auch bis in den Tod führt, ja sogar bis hin zum Mord. Tosca wird immer wieder in ihrer Liebe zu Mario gestört, durch Scarpia, den einflussreichen Politiker Roms. Er ahnt nicht, wie sehr sie ihn hasst, will er doch nur seine Liebe zu ihr erwidert haben - mehr nicht. Er ahnt es wahrscheinlich erst, als er lebensgefährlich von Tosca mit einem Brieföffner verletzt wird, zu Boden sinkt und stirbt.

Placido Domingo hat die Rolle das Mario wohl bis heute am besten verkörpert. Es geht einem in Fleisch und Blut über, wie er die Szene "E buona mia la Tosca" interpretiert oder die Arie "E lucevan le stelle".

Eine sehr  zu empfehlende Aufnahme ist einst bei EMI erschienen. Seine Partnerin als Tosca ist Renata Scotto. Kein Abstrich ist bei ihr zu machen, sie hat wahrhaftig eine Puccini-Stimme, ganz im Gegensatz zu Maria Callas, wie wir in einem weiteren blog besprechen werden. Der Bösewicht Scarpia wird durch Renato Bruson vertreten. Sehr profund, sehr tief, rachelüstern. 

James Levine dirigiert das Philharmonia Orchestra, der Mann, welcher seiner Zeit an der Met mit dieser fantastischen Oper debütierte. Ein orchestraler Genuss!

Hinterlegt in  //   James Levine   Philharmonia Orchestra   Placido Domingo   Renata Scotto   Renato Bruson   Tosca  
Per email 

Kommentare [0]